Keine Pestizide auf befestigten Flächen: Kampagne zeigt Alternativen
Grashalme, Moos oder Löwenzahn auf befestigten Flächen? Um sie loszuwerden, ist es gesetzlich nicht erlaubt, Pestizide einzusetzen. Der Grund: Die giftigen Stoffe können mit dem Regenwasser direkt in Bäche, Seen und Grundwasser gelangen. Es gibt aber umweltfreundliche Alternativen, die stärker ins Bewusstsein rücken sollen. Deshalb lanciert der Kanton Luzern die Kampagne "Natürlich - ohne Pestizide!". Die Kampagne richtet sich an Hauseigentümerinnen und -eigentümer, private Gärtnerinnen und Gärtner.
Unerwünschter Bewuchs zwischen den Pflastersteinen oder Moos am Randstein: Der Griff zum Pestizid ist zwar nah, aber nicht erlaubt. Rund 10 Prozent der Fläche des Kantons Luzern sind befestigte Siedlungs- und Verkehrsflächen. Wenn auf ihnen Pestizide ausgetragen werden, können diese mit dem Regenwasser in die Gewässer gelangen. Für saubere Gewässer und sauberes Trinkwasser ist es wichtig, dass aus dem Siedlungsgebiet keine Pestizide ins Wasser gelangen. Denn einmal im Gewässer gefährden sie nicht nur die Trinkwasserqualität, sie beeinträchtigen auch Pflanzen, Tiere und die gesamten Ökosysteme. Um das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken, lanciert der Kanton die Kampagne «Natürlich – ohne Pestizide!». Die Kampagne zeigt pestizidfreie Alternativen auf.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Umweltberatung Luzern:
https://umweltberatung-luzern.ch/
Zudem ist der Kanton an der Zentralschweizer Frühlingsmesse LUGA vom 24. April bis 3. Mai 2026 präsent.




