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20. Aug. 2018, 16:00 Uhr
Natur & Umwelt

Schädlinge im Garten; Bekämpfung des Jakobskreuzkrautes

Das Jakobskreuzkraut ist eine gelbblühende Pflanze und ist stark giftig für Rinder und Pferde. Die Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch und blüht von Juni bis August. Sie siedelt sich gerne entlang der Verkehrsachsen an und versamt sich dann in Wiesen und Gärten.

 

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Jakobs- und Wasserkreuzkraut hat der Luzerner Regierungsrat die giftigen Kreuzkräuter als gemeingefährlich erklärt. Das Ziel ist es, diese Giftpflanzen zu bekämpfen.

 

In lockeren Böden können die Pflanzen oft leicht und als Ganzes ausgerissen werden. Bei grösseren Pflanzen und schweren Böden ist es ratsam, zuerst die blühende Pflanze bis auf circa halbe Höhe abzuschneiden und direkt in den Kehrichtsack zu stecken. Danach kann der Rest der Pflanze samt Wurzel aus dem Boden gehoben werden und ebenfalls im Kehrichtsack entsorgt werden. Auf keinen Fall darf das Jakobskreuzkraut auf den Kompost geworfen werden.

 

Haben Sie diese Pflanze im Garten? Bitte entsorgen Sie diese umgehend, damit sie sich nicht weiter verbreitet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie Jakobskreuzkraut im Garten haben, dürfen Sie sich an Bruno Wilhelm, Tel. 079 242 50 33 wenden. Wir sind Ihnen um Ihre Mithilfe sehr dankbar.

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