
Medienmitteilung Februar 2010
Im Nachgang zur Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2009 hat der Gemeinderat im letzten Poschtab den Bericht der BDO Visura und den Verkauf „Sagi Areal“ nochmals aufgegriffen. Reaktionen aus der Bevölkerung veranlassen uns, eine Präzisierung vorzu-nehmen. Es ist richtig, dass die veranlasste Verwaltungsanalyse zweigeteilt werden musste, da die BDO geschäftliche Kontakte zu den Landkäufern des „Sagi Areals“ unterhält und deshalb vorsorglich diesen Teil des Mandates abgelehnt hat. Der Gemeinderat hat an seiner Klausurtagung vom 16. Dezember 2009 den Bericht der BDO nochmals thematisiert. Die Themenkreise umfassten:
Die Aufarbeitung der Zusammenarbeit innerhalb der Behörde und mit der Verwaltung stellt ein komplexes Unterfangen dar. Um den Gerüchten und Unwahrheiten begegnen zu können gibt der Gemeinderat folgendes Statement ab. Seit der Neukonstituierung des Gemeinderates 2008 sind innerhalb des Gremiums unterschiedliche Meinungen und Er-wartungen an das Führungs- und Kollegialverständnis aufgebrochen. Dies hatte auch belastende Auswirkungen auf das Verhältnis im Gemeinderat. In der neuen Zusammensetzung hat der Gemeinderat viel Zeit aufgewendet um das Zu-sammenarbeiten auf eine neue, zielgerichtete Basis zu stellen. Die beschriebenen Un-stimmigkeiten wurden ausdiskutiert und geklärt. Der Gemeinderat kann sich wieder den anstehenden Sachgeschäften widmen und die ihm aufgetragene Verantwortung als Exe-kutive wahrnehmen. Die Erfüllung der Informationspflicht und die gleichzeitige Wahrung der Persönlichkeitsrechte des einzelnen Mitgliedes des Gemeinderates sind kaum lösbar. Aus diesem Grund wurde auf eine Publikation der Verwaltungsanalyse verzichtet. Der Gemeinderat zählt auf das Verständnis der Bürger.
Der Gemeinderat erteilt im Dezember folgende Baubewilligung:
Die Bühne im „Träff-Ponkt“ wurde 1987 erstellt. Bis heute wurden keine grösseren Sa-nierungsarbeiten ausgeführt. Eine Bühnenbaufirma hat nun eine ausführliche Prüfung der Bühne vorgenommen. Dabei wurden diverse sicherheitsrelevante Mängel festgestellt. In einer ersten Phase werden die akuten Sicherheitsmängel behoben. Die Kosten für diese dringlichen Massnahmen belaufen sich auf rund CHF 15'000.-. In einer zweiten Phase werden die restlichen Mängel behoben. Die Kosten der zweiten Phase belaufen sich auf rund CHF 29'000.-. Es gilt festzuhalten, dass bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten die Bühne trotzdem benutzt werden darf.
Der Gemeinderat hat folgende Änderungen beschlossen: Aufgrund der geringen persönlichen Stimmabgaben wurde die Öffnungszeit des Urnen-büros auf jeweils Sonntag 10.00 bis 10.30 Uhr gekürzt Im Urnenbüro wurden bis jetzt jeweils zwei bis drei Urnenbüromitglieder plus Gemeinde-präsident oder Gemeindeschreiber eingesetzt. Es ist bei den letzten Urnengängen mit sehr hoher Stimmbeteiligung oder vielen Vorlagen zu zeitlichen Problemen gekommen. Dabei konnten die zeitlichen Vorgaben des Kantons nicht eingehalten werden. Der Ge¬meinderat beschliesst deshalb, fünf bis sechs Mitglieder des Urnenbüros einzusetzen. Die Mehrkosten sollten, wenn überhaupt, klein ausfallen, da eine Zeitverkürzung damit ver¬bunden ist. Die Änderungen treten per 1. Januar 2010 in Kraft.
Werden Holzfeuerungen dazu missbraucht, Kehricht oder Altholz zu entsorgen, ent¬wei¬chen giftige, die Umwelt belastende Substanzen. Das Verbrennen von Abfällen in Holz-feuerungen ist deshalb verboten. Seit 2008 kontrollieren die Gemeinden Holzfeue¬rungen mit einer Wärmeleistung bis 70 kW. Ab diesem Jahr müssen fehlbare Betreiber im Wie-derholungsfall mit einer Verzeigung rechnen.
Die Zivilschutzkommission der ZSO Region Sursee hat folgenden Sirenenprobe-Einsatz für die Gemeinde Büron festgelegt:
Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung um Kenntnisnahme.
Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der Superba durfte die Einwohnergemeinde 1999 einen Check im Gegenwert von CHF 30'000.- entgegennehmen zur Bildung des Superba-Fonds. Die Spenderin hat den Verwendungszweck wie folgt festgelegt: Kulturförderung in der Gemeinde Büron Unterstützung gemeinnütziger Organisationen/Projekte in der Gemeinde Jugendförderung Der Ertrag des Fonds ist in der Regel alle zwei bis vier Jahre auszuschütten. Dieses Jahr durften die Borgguugger Büron aus Anlass ihres 30-jährigen Vereinsjubiläums den Betrag von CHF 2'500.-- entgegennehmen. Gemeindepräsident Fritz Wyss und Gemeinderat Hanspeter Beier durften den Preis den Borgguuggern anlässlich ihrer CD Taufe am 2. Januar übergeben. hpb Datum der Neuigkeit 1. Feb. 2010
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